
Austroschwarz
Buch und Regie:
Mwita Mataro & Helmut Karner
Produzent:
Stephan Herzog
Bildgestaltung:
Jasmin Schwendinger
Über den Film
AUSTROSCHWARZ begleitet den Musiker Mwita Mataro auf einer filmischen Reise durch seine Heimat Österreich. In einer einzigartigen Verbindung aus Essay und spielerischer Animation erzählt er über Schwarz-Sein in Österreich, über Identität, Zusammenhalt und Kunst als Aktivismus. Der Film ermutigt, inspiriert und kommt genau zur richtigen Zeit.
Synopsis.
Der Dokumentarfilm Austroschwarz handelt vom Schwarzen Salzburger Musiker Mwita Mataro und der Auseinandersetzung mit seiner Schwarzen österreichischen Identität.
Die Geschichte beginnt aber nicht in Österreich, sondern im Greenland – einer Fantasiewelt, die Mwita Mataro gemeinsam mit sechs Schwarzen Kindern zum Leben erweckt. In dieser Welt leben die Greens und Blues, kleine bunte Wesen. Doch der Schein der idyllischen Umgebung trügt.
Umrahmt von den Abenteuern von "Blue Kid", dem Held der Erzählung, entfaltet sich auch Mataros persönliche Reise. Beide treffen auf Widerstand, als sie darauf vergessen, sich im Alltag an die Mehrheitsgesellschaft anzupassen. Beide beschließen daraufhin, dass sie die Geschichten ihrer Gefährt*innen sammeln wollen.
In seiner Reise durch Österreich dokumentiert Mataro die Erfahrungen verschiedenster Schwarzer Menschen. Dabei kommen Persönlichkeiten wie Ärztin und Politikerin Mireille Ngosso, Journalistin Claudia Unterweger und Pädagoge Fred Ohenhen zu Wort. Im Verlauf von Blue Kids Geschichte kommt der Film auch der Perspektive der Kinder auf ihre eigene Schwarze Identität näher.
Seine eigenen Erfahrungen kommentiert Mataro in intimen Tagebuchaufnahmen, die auch einen Einblick in seine Gedanken während der Arbeit am Film geben. Er ist dabei entwaffnend ehrlich – mit der weißen Mehrheitsgesellschaft, aber vor allem sich selbst.